My Yacht & Charter AG · Theaterstrasse 12 · CH-8001 Zürich · Tel. +41 44 300 35 35

Editorial

Liebe Motorboatfahrer                                   
Liebe Segler

 

Wir freuen uns - nach einem weiteren erfolgreichen Jahr mit hoher Kunden-zufriedenheit - Sie bei uns an Bord  ganz herzlich zu begrüssen!

Fahren und entdecken Sie mit uns die neuen Yachtcharter Destinationen 2015 / 2016: Seychellen - "das Paradies im Indischen Ozean" - in Übersee  und  vor Ihrer Haustür Bretagne - "im Takt von Ebbe und Flut".

Für die Reviere Kroatien, Griechenland und Türkei finden Sie bei uns Kontingente auf neuere Yachten, welche exklusiv über unserer Firma sofort buchbar sind. 

Die my yacht & charter AG ist die erste unabhängige Schweizer Charteragentur,
die für ihre Kunden das
Meilenprogramm my nautical miles führt und Ihnen als Skipper Ihre Törnvorbereitung mit der praktischen Planungshilfe von my charter™ erleichtert.

Bei uns finden Sie:
- sorgfältig ausgesuchte Segelyachten und Power Boat, Flussboote sowie Kabinencharter
- einen online Katalog, aufgeteilt nach nautischen Revieren und Anbietern
- eine Übersicht der Schiffe in
vier normierten Kategorien mit Ausrüstungstabelle zu jedem Boot
- transparente und vergleichbare Angebote, die Ihre Auswahl wesentlich vereinfachen

Fairness ist unser oberstes Gebot, bei der Beratung wie bei den Preisen, nach dem Motto: my charter™ - Ihr Fairmittler™.

Auch dieses Jahr haben wir für alle Nautikbegeisterten ein "Bonus Package" zusammengestellt. Somit bringt Ihnen unser Meilenprogramm noch mehr Vorteile!

Kunden, die das Besondere suchen, bieten wir Eigner-Yachten - um gehoben und komfortabel unterwegs zu sein - oder Performance-Yachten - für die sportliche Heraus-forderung oder ideal bei schwachwindige Reviere, um noch zügiger voranzukommen. 

Für Motorboot-Begeisterte führen wir ein Power Boat  Programm. Im Mittelmeer in Kroatien und in Übersee auf den Bahamas ideale Motor und Power Boat Destinationen. 

Das Herz von my charter schlägt für den Yachtsport. Deshalb haben wir im 2016 wieder diverse Regatten gefördert. Dank Ihrer Buchung und unserem Enthusiasmus unterstützen wir gemeinsam den Segelsport!

Egal, wohin Sie mit uns fahren: Ein Yachtcharter ist und bleibt eine unvergesslich schöne Erinnerung!

Gerne nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf, um Ihnen bei Ihren Ferienvorhaben beratend zur Seite zu stehen.

Mit freundlichen Grüssen
Ihr Rolf Krapf

my charter™ - unser Know-how für Ihren Törngenuss

 

 

 

 

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Seychellen: Allgemeine Revierinformationen

Lage

Weit abgelegen im westlichen Teil des Indischen Ozeans befinden sich die Seychellen zwischen dem 4. und 10. Breitengrad südlich des Äquators auf dem Maskarenenrücken, zusammen mit Mauritius, La Réunion und den Cargados-Carajos-Inseln. Der über ein riesiges Seegebiet verstreute Archipel nördlich von Madagaskar gehört topografisch zu Afrika und besteht aus etwa 115 Inseln.

Geschichte

Alte Gräber auf Silhouette bezeugen, dass Seefahrer und Händler aus dem Nahen Osten die Seychellen trotz ihrer

Abgeschiedenheit bereits kannten, wie vermutlich auch Siedler aus dem südostasiatischen Raum, die sich auf Madagaskar niederlassen. Im 9. Jahrhundert wird der Archipel erstmals auf einer arabischen Seekarte verzeichnet und spätere arabische Schriften erwähnen hohe Inseln auf der Route zu den Malediven.

Lange Zeit bleiben jedoch die Seychellen von den Europäern unentdeckt, die erst um 1500 das Kap der Guten Hoffnung

umsegeln und die Gewürzroute nach Indien erkunden, wobei Vasco da Gama zu den Amiranten gelangt. Im Jahr 1609 ankert eine britische Expedition vor Mahé, um sich mit Proviant und Trinkwasser zu versorgen, von 1685 an wird berichtet, dass es in der Region Piraten gibt. Mahé mit den östlichen Inseln wird 1756 formell für Frankreich in Besitz genommen, bald erfolgt die dauerhafte Besiedlung und französische Korsaren machen der englischen Handelsflotte im Indischen Ozean das Leben schwer, allein der kühne Freibeuter Robert Surcouf aus Saint-Malo soll über 40 Schiffe ausgeraubt haben. Im Bestreben, den Seeweg nach Südasien sicherer zu machen, greifen die Engländer mehrmals an, um schliesslich 1811 die Inseln zu annektieren. Unter der neuen Kolonialherrschaft werden der Sklavenhandel verboten und die Sklaverei abgeschafft, die Region dient vorwiegend als Verbannungsort und erfährt von London wenig Beachtung, weshalb der französische Einfluss bis heute stark spürbar ist.

Seit 1976 sind die Seychellen eine unabhängige Republik und Mitglied im Commonwealth. Von ganz weiss bis ganz schwarz findet man alle Schattierungen der Hautfarbe, die Bewohner sind grösstenteils Nachfahren französischer Siedler und afrikanischer Arbeitssklaven, daneben existieren kleine chinesische und indische Minderheiten. Die starke Durchmischung spiegelt sich auch in der Kultur wider, zelebriert mit dem lebhaften Karneval im April, der FetAfrik im Mai und dem Festival Kreol im Oktober. Als gemeinsame Alltagssprache hat sich seselwa entwickelt, das Seychellenkreol basiertlexikalisch auf dem

Französischen, weitere Amtssprachen sind Englisch, das vor allem in der Verwaltung und im Geschäftsleben Verwendung findet, sowie das weniger verbreitete Französisch.

Wirschaft

Gastfreundschaft und ein einfaches Inselleben zeichnen die Seychellen aus. Mit der Wende in Osteuropa sind sie von einem gemässigten sozialistischen System, das der Bevölkerung eine hohe soziale Sicherheit und einen relativen Wohlstand beschert hat, zu einer pluralistischen Verfassung und moderat liberalen Wirtschaftsordnung übergegangen. Heute ist der Fremdenverkehr die Haupteinnahmequelle des Landes, einerseits ist hochpreisiger Luxustourismus angesagt, wobei bis auf einen alten Betonbau an der Westküste von Mahé kein Hotel die Palmen überragt, andererseits gepflegter Gästehaustourismus, damit auch bescheidene Familien am Ertrag teilhaben. Lokalwährung ist die Seychellen-Rupie (SCR), einheimische Motive zieren die Münzen und Banknoten, so wie die besondere Flora und Fauna häufig die Sujets für die bei Sammlern sehr begehrten Briefmarken abgeben. Das Gebiet gehört zur Zeitzone UTC+4, für die Einreise wird kein Visa benötigt, jedoch ein gültiger Reisepass, ein Rückflugticket sowie ausreichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt. 

Wissenswertes und Sehenswürdigkeiten

Beim Auseinanderbrechen der Urkontinente sind im Zuge der geodynamischen Drift an der Nahtstelle zwischen Indien und Ostafrika die Seychellen früh in ihrer heutigen, isolierten Position im Ozean als Bruchsplitter übrig geblieben, ein Mikrokontinent aus granitischem Urgestein und weltweit einmalig. Seit Millionen Jahren vom Festland abgetrennt, haben sich hier zahlreiche endemische Spezies erhalten, die teils stark gefährdet und streng geschützt sind. Dazu zählen der sich hauptsächlich von Früchten ernährende Seychellenflughund, der Bronzegecko und der grüne Taggecko, der winzige Seychellenfrosch und die Aldabra-Riesenschildkröte, exotische Vogelarten wie der Seychellendajal, der Bülbül, die Fruchttaube oder der Rabenpapagei sowie verschiedene Palmenarten wie die Latanierpalme mit ihren Stelzwurzeln. Wahrzeichen ist die berühmte koko-d-mer, ihre ersten Früchte trägt die Palme mit etwa 20 Jahren, sie bildet die grössten und schwersten Pflanzensamen der Welt, deren sinnliche Form an ein Frauengesäss erinnert, der Verkauf der teuren Nüsseist gesetzlich limitiert.

In stürmischen Nächten sollen sich die bis zu 30 m hohen männlichen und weiblichen Meeresnusspalmen paaren - wer dabei zusehe, wie die phallusähnlichen Blütenstände die unauffälligen, knotigen femininen Blüten begatten, so heisst es, müsse sterben.

Die Inselgruppen der Seychellen mit ihren fischreichen Gewässern werden nach ihrer Lage in die gebirgigen Inner Islands aus Granitstein und die flachen Outer Islands eingeteilt.

Die Inner Islands ruhen auf der grossen, steil vom Meeresgrund aufragenden Seychellenbank, deren Wassertiefe zwischen 15 und 65 m beträgt. Mit Victoria als urbanem Zentrum und dem Morne Seychellois (905 m) als höchstem Landespunkt ist Mahé die Hauptinsel, auf der 80 % der Bevölkerung lebt, gefolgt von Praslin und La Digue. Die Granitinseln sind sehr grün, von einer üppigen Vegetation mit Palmenhainen und bunter Blütenwelt überzogen. Der frühere tropische Urwald mit hohen Bäumen, dichtem Laubwerk, Orchideen und Kannenlianen ist nur noch in den höheren Berglagen zu finden, im Küstenbereich sind die Mangrovenwälder grösstenteils verschwunden. Infolge der Besiedlung sind vor allem in den niedrigen Lagen viele ursprüngliche Pflanzen zurückgedrängt und durch eingeführte Arten wie Zimtbaum, Eukalyptus, Albizia, Hibiskus oder Bougainvillea ersetzt worden. Auf Mahé herrscht ein grauer bis graubrauner Granit vor, auf Sainte Anne bestimmt blass-grauer Gneis das Bild und Ile Thérèse weist aussergewöhnlich helle Quarzkristalleinschlüsse auf, während Praslin und La Digue aus rötlichem Rosengranit bestehen, Silhouette und Ile du Nord dagegen vornehmlich aus dunkel gefärbtem Syenit.

Im Kontrast dazu bilden die fast menschenleeren Outer Islands fernab jeglicher Zivilisation einen funkelnden Strang kleiner Koralleninseln und Atolle, teilweise mit seichten Lagunen, die sich auf dem Rand versunkener Vulkane aus der Tiefsee erheben. Diese einsamen Aussenposten der Seychellen sind in erster Linie die Heimat zahlreicher Seevögel und Meeresschildkröten. Nebst den südlichen Eilanden Coëtivy und Platte umfassen sie die Amiranten, die Inselgruppen Alphonse, Farquhar und Aldabara, die sich bis zu 600 sm nach Südwesten erstrecken und nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen, trocken und unfruchtbar, ohne Süsswasserquellen.

Die Natur ist denn auch der Reichtum des rohstoffarmen Inselstaats, der als erstes Land der Erde den Naturschutz in die Verfassung aufgenommen hat und mehr als die Hälfte seiner Landfläche als Schutzgebiete ausweist, darunter ein nahezu unberührtes Gebiet um den Morne Seychellois auf Mahé und die Insel Silhouette. Die Vallée de Mai auf Praslin, Überbleibsel eines prähistorischen Waldes, sowie das Aldabra-Atoll gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe.