Yachtcharter Sizilien

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Yachtcharter Sizilien

Yachtcharter Sizilien: allgemeine Revierinformationen für Jachtcharter und crewed charter auf Sizilien - Hier erfahren Sie mehr über Lage, Geschichte, Wirtschaft von Sizilien sowie Wissenswertes und Sehenswürdigkeiten von Sizilien. Sie erhalten Infos zu segeln auf Sizilien wie Wind & Wetter sowie Gezeiten. Ferner finden Sie Törn-Infos sowie Preislisten und eine Bildergalerie zu Ihrem Törn auf Sizilien.

Das Gebiet Yachtcharter Sizilien liegt vor der Stiefelspitze Italiens.

Törn Info Sizilien

Lage

 

Südwestlich vor der Stiefelspitze Italiens liegt Sizilien, die grösste Insel im gesamten Mittelmeer. Hier soll das mythische Volk der Laistrygonen gelebt haben, von einem Sohn des Poseidons (Gott des Meeres) und der Gaia (Mutter Erde) abstammend. Über 80 % der Fläche sind Berg- oder Hügelland, das Gebirge im Norden setzt die Kette des Apennins fort, Ebenen gibt esim Süden und im Hinterland von Catania. Besonders ertragreiche Anbaugebiete für Gemüse und Obst sind die fruchtbaren Hänge des Ätna (ca. 3'300 m). Der mächtige Vulkan mit seinen vier Kratern und nicht selten schneebedeckter Kuppe liegt in einer Zone mit hoher seismischer Aktivität, wo sich die Afrikanische unter die Eurasische Kontinentalplatte schiebt. Der fast kreisrunde Lago di Pergusa ist vulkanischen Ursprungs und der einzige natürliche See.

 

 

Geschichte

 

In der Antike mit Wald bedeckt, der im Lauf der Jahrhunderte für den Schiffbau gerodet wird, ist Sizilien heute entsprechend trocken und karg. Die zurückgedrängte Macchia ist vor allem noch an der West- und Südküste zu finden, grössere zusammenhängende Gebiete mit Korkeichen, Buchen und Kiefern noch in den Bergen. Neben einer Vielzahl an Wildkräutern, Kapern und Wildblumen wie Bougainvillea, Jasmin, Mimosen oder Orchideen, gedeihen stellenweise auch Gummibäume, Bananenstauden oder Papyruspflanzen. Für Zugvögel aus Nordeuropa ist die Insel ein wichtiger Rastplatz oder Winter quartier und ihre Gewässer weisen eine vielfältige Meeresfauna auf.

Das milde Klima bietet günstige Bedingungen für die Landwirtschaft, im wasserarmen Landesinneren in Form von Weidewirtschaft, Weizen- und Bohnenanbau, während Zitrusfrüchte, Reben, Mandeln, Oliven, Gemüse und sogar Baumwolle vor allem an der Küste kultiviert werden. Sizilien besitzt ausserdem die grösste Fischfangflotte Italiens und betreibt Küsten- und Hochseefischerei, spezialisiert auf Thunfisch, Schwertfisch, Sardinen und Sardellen sowie Krustentiere. Der Dienstleistungssektor inklusive Tourismus stellt jedoch die wichtigste Erwerbsquelle.

Die Mehrheit der Bevölkerung spricht sicilianu, je nach Standpunkt als italienischer Dialekt oder eigene Sprache angesehen. Sie hat keinen offiziellen Status, wird nicht in der Schule gelehrt und ausserhalb des sozialen Umfeldes kaum benutzt. Typischerweise kennt sie nahezu nur die drei Vokale a – i – u, die ausserdem am Anfang der meisten Wörter lateinischen Ursprungs als Laut wegfallen. Sizilianische Vokabeln beginnen häufig mit Doppelkonsonanten "Ntirissanti" (interessant), würden Einheimische dazu meinen.

Die wechselvolle Geschichte Siziliens ist durch die zentrale Lage im Mittelmeer geprägt, als Stützpunkte für Seefahrt und Handel stets von grosser Bedeutung, was immer wieder neue Eroberer auf den Plan ruft, die sich mit der bereits ansässigen Bevölkerung vermischen und ihre Spuren hinterlassen.

Funde aus der Altsteinzeit finden sich im Nordwesten zwischen Palermo und Trapani sowie im Südosten um Siracusa, aus der Jungsteinzeit sind kleine Megalithanlagen erhalten. Antike Quellen nennen die Sikaner als sehr frühe Bewohner, vielleicht aus Iberien stammend. Einige Trojaner, als Elymer bezeichnet, siedeln nach dem Krieg im äussersten Nordwesten, später wandern Sikeler im Osten ein, möglicherweise vom italienischen oder nordafrikanischen Festland herkommend. Phöniker errichten Handelsniederlassungen in Mozia und Palermo, Hellenen gründen Kolonien vornehmlich an der Küste. So sind Naxos, Messina, Catania sowie Gela als griechische Polis entstanden, wobei Siracusa lang mächtigste Stadt und kulturelles Zentrum ist. Mit dem Aufstieg Roms wird die Insel zur ersten römischen Provinz und Kornkammer des Reichs, am Ende der Kaiserzeit

immer mehr latinisiert, obwohl die Bevölkerung grösstenteils weiterhin griechisch spricht. Nach dem Untergang Westroms fällt sie den Vandalen und Ostgoten zu, bevor sie unter die Herrschaft von Byzanz gelangt.

Im 9. Jahrhundert wird Sizilien von den Arabern erobert, die neue Kulturpflanzen und Bewässerungstechniken mitbringen, aus dieser Zeit sind noch heute Reste von Reservoirs und Wassertürmen erhalten. Dank der zentralen Lage in der islamischen Welt, die damals bis nach Spanien reicht, erlebt der Handel einen Aufschwung. Unter den Normannen, die nicht nur England,

sondern auch weite Teile Süditaliens einnehmen, erfolgt eine weitere Blütezeit, die auch unter den Stauferkönigen anhält. Die Symbiose aus byzantinischen, arabischen und normannischen Traditionen bringt viele bedeutende Kunstwerke hervor, wie die Kathedralen von Palermo, Monreale, Cefalù und Messina. Danach gerät die Insel wiederum unter die Kontrolle anderer Mächte. Anjou, Aragonien, Spanien, Savoyen und Österreich folgen aufeinander.

Nach der Einnahme Siziliens durch die Freischaren von Giuseppe Garibaldi erfolgt 1861 die Vereinigung mit dem neuen Königreich Italien. Grund und Boden sind grösstenteils im Besitz weniger aristokratischer Familien, die Felder von einem Heer landloser Bauern bestellt. Die Armut führt zu Auswanderungswellen, vor 1914 hauptsächlich in die USA, ab 1945 ziehen Gastarbeiter nach Norditalien und Mitteleuropa. In der heutigen Republik Italien ist die Insel eine autonome Region mit Sonderstatus, was ihr mehr Freiraum vor allem in den Bereichen Gesetzgebung und Finanzen sichert. Die Bemühungen um Ansiedlung von Industriebetrieben, der Kampf gegen die Mafia sowie die zunehmende die illegale Einwanderung über das Mittelmeer und

Umweltprobleme wie Erosion und Wassermangel prägen die sizilianische Politik der letzten Jahre.

 

Wissenswertes

 

Wer durch die Strasse von Messina fährt, findet sich zwischen Skylla und Charybdis in der griechischen Mythologie wieder. An der Ostküste locken das hübsche Städtchen Taormina am Hang des Monte Tauro sowie Siracusa, einst die grösste und mächtigste griechische Polis.

Von den Städten des Val di Noto, 1693 durch ein Erbeben fast vollständig zerstört, die dank ihres zeitgleichen Wiederauf­baus ein einheitliches Ensemble des sizilianischen Spätbarocks bilden, liegt einzig Catania direkt am Meer. Der südöstliche Zipfel der Insel ist ausserdem das Anbaugebiet des Cerasuolo di Vittoria als einziger DOCG-Wein Siziliens.  Ausgehend von Palermo, dem politischen und kulturellen Zentrum Siziliens, oder Marsala – dem Hafen Allahs – lässt sich Siziliens Westen erkunden. Zu den bedeutendsten archäologischen Stätten der Insel zählen das Tal der Tempel bei Agri­gento sowie die Akropolis, Agora und Tempel von Selinunte. Als Naturparadies sind die Ägadischen Inseln vor Trapani nicht weniger attraktiv als die Äolischen Inseln, wenn auch nicht ganz so spektakulär.

 

Wir danken die Italienische zentrale für Tourismus ENIT  für die Wertvolle Unterstützung bei der Herstellung der Information Yachtcharter Sizilien.

Bilder Sizilien von Stefan Detjen –  ENIT – Dreamtime.com

  • Editorial

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    Ihr Rolf Krapf

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